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Die Elterninitiative

Loverboys

Loverboys sind (meist junge) Zuhälter, die junge Mädchen ab elf Jahren in die Prostitution zwingen. Sie suchen sich ihre Opfer versprechen die große Liebe, machen großzügige und teure Geschenke, schleichen sich in die Familien und den Freundeskreis ein und entfremden die Mädchen mehr und mehr von ihren vertrauten Kontakt- und Vertrauenspersonen. Nachdem sie das Vertrauen der Mädchen erlangt haben, vergewaltigen sie diese zusammen mit ihren Freunden, machen davon Videos und erpressen die Mädchen mit der Drohung, diese Aufnahmen zu veröffentlichen.
Daraufhin verschwinden die Mädchen oft spurlos und können sich nicht mehr aus der Zwangssituation befreien. Wir möchten eine Möglichkeit für Opfer, Betroffene und Angehörige schaffen, sich auch in Deutschland über dieses Thema austauschen und Hilfe organisieren zu können. Im Gespräch mit anderen Betroffenen können die Verdachtsfälle erhärtet oder entkräftet werden. Sollte sich der Verdacht bestätigen, kann der Erfahrungs- austausch mit Gleichgesinnten Hilfe und Antworten liefern.
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Loverboys


Termine der
“Offenen Sprechstunde” finden sie auch auf Facebook

nächste Sprechstunde:
Montag 04.12.2017
Haus Spilles
Benrather Schloßallee 93
40597 Düsseldorf-Benrath

Vorstellung des Schul -und Jugendprojekt
“Liebe ohne Zwang”
 weitere Termine folgen

Loverboys

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Loverboys

Alle Neuigkeiten auf einen Blick über unsere Facebook-Anbindung!

Heute durften wir unser Angebot der Elterninitiative in Verbindung mit dem Schul-und Jugendprojekt "Liebe ohne Zwang" einigen Schülerinnen einer Gesamtschule in Duisburg vorstellen ... See MoreSee Less

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Gerne leiten wir hier die Termine und Workshops von Forumtheater für das Jahr 2018 weiter. Forumtheater hat auch ein geniales Stück zum Thema " Die Masche der Loverboys" für uns ins Leben gerufen.
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Quelle: http://forumtheater-inszene.de/di/programm/aktuelles
Getäuscht – interaktives Theater zum Thema „Loverboys“

Loverboys sind junge Zuhälter, die sich mit jungen Mädchen (11-17 Jahre) anfreunden. Oft sind sie der erste Freund des Mädchens, mit dem sie eine sexuelle Beziehung hat. Mädchen aller gesellschaftlichen Schichten sind gefährdet, auf einen Loverboy hereinzufallen.
Wenn der Loverboy sein wahres Gesicht zeigt, ist es für das Mädchen sehr schwer, sich aus seinen Fängen zu befreien, denn er arbeitet mit Drohungen und hat sie im Vorfeld von ihrem sozialen Umfeld isoliert.

Mit interaktiven Theateraufführungen an Schulen will das Forumtheater inszene
auf das Phänomen Loverboys aufmerksam machen
vorbeugen, dass junge Mädchen Opfer von Loverboys werden
auf Beratungsstellen und Hilfsangebote aufmerksam machen
Die Schülerinnen versuchen herauszufinden, wie sie selbst reagieren würden als Hannah oder als ihre Freundin Lea. Gemeinsam entwickeln sie Lösungsvorschläge und probieren diese im Zusammenspiel mit den Schauspielern auf der Bühne aus.

Mit interaktiven Theateraufführungen für Erwachsene will das
Forumtheater inszene auf das Phänomen Loverboys aufmerksam machen
vorbeugen, dass junge Mädchen Opfer von Loverboys werden
Außenstehenden vermitteln, mit welchen Mitteln Loverboys es schaffen, das Vertrauen ihrer Opfer zu gewinnen und diese abhängig zu machen
auf Beratungsstellen und Hilfsangebote aufmerksam machen
betroffene Eltern und Personen, die dem Mädchen nahe stehen, ermutigen Hilfsangebote anzunehmen
Die Zuschauer versuchen herauszufinden, was sie tun würden, wenn sie den Verdacht hegen, dass ein Mädchen in ihrem Umfeld Opfer eines Loverboys ist. Wie kann man dem Mädchen vermitteln, dass man ihr helfen will, ohne dass sie sich bedrängt fühlt? Wie hilft man ihr, ihre Schamgefühle zu überwinden und sich zu öffnen? Was ist hilfreich? Wie sollten Institutionen und Entscheidungsträger handeln, um dem Phänomen „Loverboys“ entgegen zu wirken, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren und die betroffenen Mädchen zu stärken?
Wenn das Phänomen „Loverboys“ bekannt ist, können Betroffene und Mit-Betroffene schneller erkennen, ob es sich um einen Loverboy handelt. Je früher sie Zweifel hegen, desto größer ist die Chance, dass das Mädchen sich rechtzeitig aus der Beziehung lösen kann.
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Im nächsten Jahr biete ich wieder verschiedene Fortbildungen zu der Methode Forumtheater an. Das erste Modul ist eine gute Möglichkeit, um in die Methode einzusteigen. Wer dann Blut geleckt hat, kann direkt mit dem 2. Und 3. Modul weitermachen. Diese beiden Module eignen sich aber auch für Fortgeschrittene, die schon ihre ersten Erfahrungen mit Forumtheater gemacht haben. Vor allem für die Moderation – für mich die Königsdisziplin – ist es so wichtig, zu reflektieren, sich auszutauschen und die eigene Haltung immer wieder zu hinterfragen. Die „Mobbing-Prävention mit theaterpädagogischen Mitteln“ ist vor allem für Lehrer geeignet. Wir werden gerade überflutet mit Anfragen für unsere Mobbing-Stücke. Es macht also Sinn, hier direkt an der Basis anzusetzen.
Ich freue mich, wenn Ihr dabei seid oder aber den Flyer weiterleitet an Menschen, die es interessieren könnte!
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Heute Freitag und Samstag werden in Hagen bis zu 20 Multiplikator/innen geschult und auf das Projekt "Liebe ohne Zwang" vorbereitet. Wir freuen uns wieder ein Teil der Veranstaltung zu sein und uns gleichzeitig als NRW Koordinationsstelle für das Projekt vorstellen zu dürfen. ... See MoreSee Less

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Beitrag August 2017
Morgen Mittwoch 30.08.2017 ist es dann soweit und die ARD zeigt ab 20.15 Uhr einen Spielfilm und im Anschluss eine Doku. rund um das Thema, der Loverboy Methode.

Schon im Vorfeld gibt es wie immer großes Interesse von weiteren Medienvertretern sowie interessierten Bürgern.

Bitte habt ein wenig Geduld, wir werden jede Anfrage auch beantworten.

 Beitrag Mai 2016

Gerne können Sie sich zu unserer Fachveranstaltung am 21.06.2016 anmelden. Voraussetzung ist, dass Sie sich beruflich
mit dem Thema beschäftigen, wie zum Beispiel: Lehrkraft, Sozialarbeiter, Streetwork usw.
Hier geht´s zum Flyer inkl. Anmeldebogen:
www.dropbox.com/s/f5oxgrb25btgr4n/Falzflyer_Save%20the%20date_DRUCK.PDF?dl=0

Beitrag 09.03.2015:
Sprechstunde im April ist wegen den Osterferien auf dem 13.04.2015 verschoben

Beitrag 10.02.2015:
Wir freuen uns ab März jeden 1. Montag im Monat eine „Sprechstunde“ anbieten zu können.

Mit freundlicher Unterstützung des Haus Spilles, haben wir nun die Möglichkeit neben dem Beratungsangebot per Telefon und/oder Internet uns auch persönlich zu Treffen oder auch größere Veranstaltungen zu organisieren. Wir sind Grundsätzlich an dem ersten Montag im Monat in der Zeit von 18-20 Uhr im Haus und stehen euch, den Eltern, Angehörigen von betroffenen Kindern oder aber auch betroffenen jungen Frauen persönlich zur Verfügung.
Sollte nach dem Austausch noch Zeit und Bedarf sein, versuchen wir auch immer ein aktuelles Thema aufzugreifen. So werden wir am 02.03.2015 über die erste Multiplikatoren – Schulung berichten, die einige Tage zuvor stattfinden wird.

Soll es ein Gespräch unter „vier“ Augen oder sollte es Gesprächsbedarf an anderen Tagen und/oder Zeiten geben, können wir auch hier gerne versuchen einen geeigneten Termin zu finden.

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Loverboys

Das Internet bietet uns eine ganz neue Möglichkeit, immer und überall mit der Außenwelt in Kontakt zu stehen. Du kannst Deine Lieblingsmusik hören, chatten, mailen … fast alle finden das super! Aber es kann auch Gefahren bergen. Über diese Plattformen kann man viele Freunde finden – wahre und falsche. Auch Loverboys sind hier aktiv und suchen sich die nächsten Freundinnen, die sie dann zu Opfern machen. Nachdem Du sie zu Deinem Freund gemacht hast, bringen sie alles über Dich in Erfahrung: Deine Lieblingsmusik, Deine Lieblingsmarken, Deine Lieblingsessen, und, und, und … Es dauert nicht lange, und Ihr trefft Euch an einem Ort, an dem Du Dich sicher fühlst (Kino, Restaurant etc.) und wo Du nicht allein mit ihm bist. Beim nächsten Treffen fährst Du mit ihm in seinem Auto, denn Du hast inzwischen Vertrauen zu ihm. Er bringt Dich dann an einen Ort, an dem schon seine Freunde warten, und einer nach dem anderen vergewaltigt Dich dann. Alle schauen zu, machen Videos und lachen über Deine Angst, Deine Scham, Deine Schmerzen. Du fällst in ein tiefes Loch. Du fühlst Dich dreckig, benutzt, kaputt … alles tut Dir weh. Du bist vergewaltigt worden und kannst mit niemandem darüber reden! Ein paar Tage später bekommst Du eine SMS: in einer Stunde hast Du da zu sein.
Er holt Dich mit seinem Auto ab und bringt Dich zu fremden Männern, mit denen Du Sex haben musst – in Hotels, in Autos, in fremden Wohnungen – immer und immer wieder. Sie drohen damit, die von Dir bei der Vergewaltigung gemachten Videos ins Internet zu stellen, Deine kleine Schwester auch zu vergewaltigen, Deinen Bruder zu entführen. Du bist gefangen und kannst Dich aus dieser Situation nicht mehr befreien. Keiner scheint Dich verstehen zu können, und Du hast das Gefühl, mit niemandem über Deine Erlebnisse reden zu können. Du glaubst, Du seist die einzige, der sowas passiert. Du hast Angst, einzugestehen, in eine derartige Situation geraten zu sein. Nach allem, was Du erlebt hast, weißt Du nicht mehr, wem Du überhaupt noch vertrauen kannst. Es gibt aber Menschen, die Deine Situation sehr gut verstehen, die zum Teil dasselbe durch- und erlebt haben. Die Elterninitiative ist ein Anlaufpunkt für alle Beteiligten, informiert, berät, ist präventiv tätig und vermittelt Hilfe von und Kontakte mit anderen Betroffenen und Hilfsorganisationen. Du kannst jederzeit anonym (per E-Mail) mit uns in Kontakt treten. Wir nehmen uns Zeit für Dich, hören Dir zu und versuchen, Dir mit unseren bisher gesammelten Erfahrungen zu helfen. Wenn Du möchtest, machen wir uns gemeinsam daran, einen Ausweg für Dich zu finden.
Ist mein Freund ein Loverboy?
- spricht er schlecht über Menschen, die dir wichtig sind?
– bist du anders zu ggü. Freunden seit du ihn kennst?
–  Zweifelst du an Dingen, die er dir erzählt hat?
– handelt er mit Drogen / Waffen oder benutzt diese?
– bekommst du oft tolle Geschenke von ihm?
– gibt er ungewöhnlich viel Geld für dich aus?
– hat er sehr teure Kleidung, ein teures Auto?
– kennt er Leute, aus der Prostitutions-Szene?
– möchte er, dass du  ein Tattoo machen lässt?
– verlangt er Dinge, die du nicht machen willst?

– hat er sehr viel freie Zeit?

– als was arbeitet er?
– welchen Beruf hat er gelernt?
– Auf welche Schule ist er gegangen?
– hast du manchmal Angst vor ihm?
– will er zu schnell Sex?
– hast du manchmal ungute Gefühle beim Sex?
– sagt er oft Dinge, die du nicht hören willst?
– hörst du Schlechtes über ihn hörst?
– redet er sich raus, wenn du ihn drauf ansprichst?
Aber allen ist eines gemeinsam: sie lieben Dich nicht. Du bist nur Mittel zum Zweck. Wer Dich liebt, verlangt nicht von Dir, dass Du mit seinem Freund schläfst, seine Schulden zahlst, für ihn in der Prostitution arbeitest, Drogen zu nehmen, Drogen zu verkaufen oder Waffen zu schmuggeln. Tut Dein “Freund” das mit Dir, dann liebt er Dich nicht, sondern nutzt Dich nur aus, missbraucht dich … für seine Geschäfte.

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Loverboys

Die erste Frage, die man sich stellen sollte und auf die man überhaupt erstmal kommen muss, ist: wie erkenne ich ein Loverboy-Opfer? Um mit ihrer – für sie – unerträglichen Situation umzugehen, haben die Mädchen gelernt, ihre Rolle und zum Teil ihre Identität zu leugnen – sich selbst gegenüber und gegenüber der Außenwelt. Das dient ihrem eigenen Schutz und dem Schutz ihrer Familie und Freunde. Es gibt einige Indizien und Symptome, bei denen man als Beobachter zumindest die Frage stellen sollte: “Könnte es sein, dass …?” Engste Kontaktpersonen, die die Mädchen gut und lange kennen, kommen dafür in Frage: Eltern und Großeltern, Geschwister, Cousins / Cousinen und Freunde. Ebenso Menschen, mit denen die Mädchen im Schulbetrieb, beim Sport oder in der Arbeit Kontakt haben: Lehrer, Trainer, Ausbilder. Einzelne Indizien können für die Pubertät sicher normal sein. Gehäuftes Auftreten sollte aber als Warnsignal auf Kontakt mit einem Loverboy (oder als Hinweis auf sexuellen Missbrauch) wahrgenommen werden
- Verschlechterung der schulischen Leistungen
- Blaue Flecken besonders an Armen und Rücken
- Verletzt sich selbst (ritzen)
- Zunehmender Alkohol- / Drogenkonsum
- Unsicher, wenig realistisches Selbstgefühl
- Scheint keine eigene Identität zu haben
- Häufig aggressiv gegenüber der Familie
- Hat mehrere Handys oder Prepaidkarten
- Telefoniert häufig im Bad / auf der Toilette
- Hat neue Kontakte, häufig mit älteren Jungs
- Wird mit dem Auto zur Schule gebracht
- Kündigt Freundschaften / lehnt Besuche ab
- Ständig müde und abgemagert
- Weglauftendenz
- Schule schwänzen
- Hohe Telefonrechnung
- Bekommt ständig SMS
- Gibt viel Geld für Kleidung aus
- Starke Stimmungsschwankungen
- Duscht sehr oft und sehr lange
- Verändert den Stil, trägt viel Make up
- Stiehlt Geld für Kleidung und Drogen
- Kann nicht über Prostitution sprechen oder
- Projiziert Geschehnisse auf andere Personen
Treten mehrere dieser Indizien zusammen auf, sollte man sich die Frage stellen, ob ein Loverboy im Spiel sein könnte. Erste Anlaufstelle – sozusagen: um nicht gleich alle Pferde scheu zu machen – kann die Elterninitiative für Loverboy Opfer sein. Wir sind mit den Symptomen vertraut, wollen informieren, beraten und gegebenenfalls präventiv tätig werden und Kontakte zu anderen Betroffenen und Hilfsorganisationen herstellen. Bei Verdachtsfällen und wenn Sie glauben, es könnte auch nur entfernt die Möglichkeit bestehen, ihre (Enkel)Tochter, Schwester, Cousine, Freundin etc. könnte Opfer eines Loverboys geworden sein, können Sie jederzeit mit uns (auch anonym) Kontakt aufnehmen, z.B. per E-Mail. Wir nehmen uns Zeit für Sie, hören Ihnen zu und geben Ihnen Hilfestellung bei der Interpretation der beobachteten Verhaltensweisen.

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Loverboys

Wir von “Der Elterninitiative” möchten Ihnen die Möglichkeit geben direkt mit uns Kontakt aufzunehmen. Nutzen Sie entweder das Kontaktformular auf der rechten Seite oder schreiben Sie uns eine E-Mail an: info@die-elterninitiative.de Kontaktieren Sie uns wenn Sie Fragen an uns haben oder wir Ihnen bei einem Verdacht zur Seite stehen können. Natürlich freuen wir uns auch über Lob, aber auch über Kritik. Denn wir möchten unsere Hilfe so gut wie möglich anbieten.top

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